Nach einer erholsamen Nacht ging es am Freitag morgen direkt mir dem Programm los...Zusammen mit 16 anderen International Students (unter anderem Daniela aus Dresden) haben wir bei Mercy-Haizel-Ashia, unserer Programmchefin gefruehstueckt...das war sehr nett. Danach gings im Minibus zum Cash-Office zum Bezaheln der Studiengebuehren (2694 $), wobei da auch schon Wohnen inbegriffen ist. Die beiden Cash-Damen waren auf jeden Fall schon mal eine Attraktion fuer sich, weil sie unglaublich ueberfordert waren. Die Chefin, die mich bedient hat, sollte zum Beispiel 12 und 9 zusammenzaehlen, wofuer sie 3 Anlaufe benoetigte und dann nach reiflicher Ueberlegung auf das sichere Ergebnis 24 kam (kein Witz). Es dauerte also etwas laenger. Danach ging es dann mit unseren 5 ghanaischen Tutorinnen zu einer grossen Runde ueber den riesigen Campus, der ungefaehr so gross ist wie eine Kleinstadt mit 30.000 Einwohnern. Hier habe ich auch mein Theatre Arts Department zum ersten Mal gesehen. Es gibt eine kleine Buehne, auf der gerade ein Stueck geprobt wird. Ich bin gespannt. Die Kurse fangen jedenfalls naechste Woche richtig an.
Gestern waren wir in 3er Gruppen auf dem Madina Market, einem riesigen, wuseligen Gewimmel von Menschen, Tieren, Waren, Geruechen und Geraeuschen. Das war ein Erlebnis, da wir alleine dorthin kommen mussten und lernen sollten wie man richtig handelt ohne uebers Ohr gehauen zu werden. Das war schon sehr anstrengend, weil alle Leute "Obroni" schrien, was soviel heisst wie reicher weisser Mann. Ausserdem zogen uns einige Leute an den Klamotte, weil sie uns unbedingt ihre Staende und Waren zeigen wollten. Zum Glueck hatten wir Chobis dabei, eine unserer Tutorinnen, die in den richtigen Situationen eingefriffen hat und gesagt hat: Hey, das kostet doch normalerweise nur die Haelfte. Das beste am Markt waren aber wider die unglaublich vielen Kuriositaeten, die man zu Gesicht bekommen hat. Riesige Schnecken (30 cm), die gegessen wurden, superschlechte Kopien bekannter Klamottenmarken und natuerlich die seltsamsten Gesichter und Grimassen. Und die Fahrt mit dem TroTro, dem einzigen oeffentlichen Verkehrsmittel in Accra, ist ein Erlebnis fuer sich. Man muss so lange am Strassenrand schreien, bis eins anhaelt und dann werden einfach so viele Leute reingepresst, bis die Reifen fast platzen. Also ungefaehr 30 Menschen auf 8 Plaetze...afrikanisch!
Sonntag, 12. August 2007
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen